Mai 23 2009

Flugsimulator für grosse Kinder

Desöfteren hört man ja, dass Piloten in den Simulator müssen. Aber was ist eigentlich genau damit gemeint?

Naja..heute will ich zumindest mal ein wenig Licht ins Dunkel bringen.

Die Simulatoren selbst werden von den Airlines einmal zur Umschulung auf einen neuen Flugzeugtyp benutzt (“Typerating”) und dann vor allem zum sogenannten “Recurrent-Training”. Also alles das, was man im echten Fliegerleben nie haben möchte, wofür man hier und da aber einfach mal ein bisschen üben muss.

Ich hatte neulich mal die Chance mir so ein Ding von aussen und innen ‘anzusehen’.

Simulator von aussen

Dieser Simulator hier steht in Frankfurt und wird von der Lufthansa Flight Training für Schulungen von Piloten der Lufthansa Cargo betrieben, die diesen Flieger – eine McDonnell Douglas MD-11 – im Liniennetz einsetzen.

Simulatorhalle

Neben dem Sim für die Cargo stehen hier aber auch noch eine Menge weiterer Simulatoren – insgesamt werden es wohl mehr als 12 Stück sein. Quasi ein riesiges Spielzeugparadies für große Kinder… 😉

Naja..zurück zu unserem Simulator…

Das wirklich nette an dem Ding ist, dass sich die ganze Kiste auch noch bewegen kann und dadurch der Eindruck entsteht, man wäre am fliegen. Klar, dass gerade die Beschleunigung beim Start nur durch Neigung des Simulators nach hinten simuliert wird und daher nicht ganz echt ‘rüberkommt, aber es macht schon ne Menge Spass. Besonders witzig ist es dann, wenn man im Flug Turbulenzen einschaltet… 😉

Innen mit Blitz

Von innen sieht das Ganze schon ein bisschen mehr nach einem Flugzeug aus. Im Eingangsbereich gibt’s ein paar Ablagemöglichkeiten und der Sitzplatz für den Ausbilder, der von dort aus den Simulator und die ganzen Einstellungen steuern kann.

Vor ist dann das eigentliche Cockpit, welches meistens aus Originalteilen des jeweiligen Fliegers zusammengebaut wurde. Die Rechner dort an Bord “glauben” also überwiegend, dass sie wirklich fliegen.

Anstelle der ca. 4cm dicken vrderen Fenster sind ganz normale Scheiben eingebaut, wo dahinter das Bild mit ein wenig Optik projeziert wird.

Innen ohne Blitz

Das Bild wird durch drei Monitorähnliche Displays erzeugt, die auf dem Simulator sitzen. Mit Spiegeln und Linsen wird so dann das Bild auf eine Art Leinwand hinter den Scheiben geworfen. Natürlich ist die Grafik darauf optimiert, dass die beiden Piloten die optimale Sicht nach draussen haben – ohne Verzerrungen und Kanten. Das hat zur Folge, dass Fotos aus anderen Perspektiven dann manchmal etwas komisch aussehen.

Sicht vom rechten Sitzplatz aus

Hier mal die Sicht vom rechten Platz aus nach vorne. Zu sehen ist die Startbahn 25R am Frankfurter Flughafen. Neben den für die Piloten wichtigen Markierungen der Roll- und Startbahnen sind auch die Bremsspuren der “gelandeten” Flugzeuge zu sehen.

Sicht vom rechten Sitzplatz aus

Der Blick weiter nach rechts zum Terminal hinaus. Natürlich sind in der Simulation noch weitere Sachen als nur Gebäude und Landebahnen eingebaut: Weitere Fluzeuge rollen übers Vorfeld, auf den Autobahn sind stilistisch ein paar Autos unterwegs.

Die Detailtreue ist auf den Airports am größten. Sobald man ein wenig weiter weggeflogen ist, hat wahrscheinlich jeder MS-Flugsimulator eine bessere Grafik, aber diese Simulatoren hier sind ja auch weniger zum Sightseeing, als zum Trainieren gedacht. (Zumal das Wetter doch eh’ in den seltensten Fällen gut ist…das wär doch zu einfach ;))

Simulatorsteuerung

Hier die beiden Touchscreens für den Ausbilder, mit denen die komplette Simulation gesteuert wird. Dies reicht von setzen der Position am Boden oder in der Luft, von Wetterbedingungen (von Sonnenschein bis Gewitter mit Windscherungen ist alles dabei…) bis hin zu diversen komplexen Trainingsszenarien, die bereits eingespeichert sind.

Außerdem muss der Ausbilder neben der eigentlichen Simulatorsteuerung auch noch den Funk mit den Bodenfunkstellen oder die Kommunikation mit der Kabine simulieren – ein echter Multitaskingjob 😉

Aber dazu ein anderes Mal mehr…

Um einen kleinen Eindruck zu bekommen, wie das ganze “in Bewegung” aussieht, noch ein kleines Video:

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Schade, dass die Dinger so teuer sind. Also sowohl in der Anschaffung, als auch im Unterhalt. Ich glaube, das wär eines der coolsten Spielzeuge, die man als grosses Kind haben möchte…

Übrigens: Wenn ihr selbst auch mal einen “echten” Flugsimulator fliegen wollt, findet ihr hier eine Liste mit Flugsimlatoren in eurer Umgebung.



Mai 23 2009

DFW: BBQ am See

Wenn man mal viel Zeit in Dallas hat, kann ich noch eine Sache empfehlen. (Ok, wahrscheinlich wird das auch in anderen vergleichbaren Städten gehen…aber so wars bei uns):

Einfach in den nächsten Supermarkt fahren, Steaks, anderes Fleisch und Grillzubehör kaufen und dann raus aus der Stadt an nen See.

Grillplatz

Wir konnten das an einem schönen Sommertag bei 25 Grad ausprobieren. Der See war der Lake Lewisville, ein kleiner Stausee wo vor allem Wassersport in Form von Bootfahren (man braucht keinen Schein!), Wasserski oder Jetski gemacht werden konnte.

Einkäufe fürs Grillen

Nachdem wir unsere Einkäufe verteilt habe, ging es erstmal ans Grill starten. Netterweise gibt’s beim WalMart Grillbriketts, die bereits Grillanzünder beinhalten. Also einfach Grill beladen, anzünden und los gehts…da sind die Amis doch schon etwas praktischer als die Deutschen, die erstmal Stundenlang mit Fön am Grill stehen, damit die Briketts angehen, oder? 😉

Lecker Steaks

Zum Thema Steakgröße muss man übrigens sagen, dass es hier in USA echt grosse Fleischbrocken gibt. Sie lassen sich aber trotzdem super flamieren und schmecken echt grandios!

Gekostet hat das ganze gerade mal $20 – ich denke eine Sache, die sich wirklich gelohnt hat! 🙂



Mai 23 2009

Beam me up, Scotty!

Gerade jetzt, wo doch wieder alle Trekkies in die Kinos rennen, hört man diesen Spruch ja öfters.

Aaaaber: Welcher Trekkie kann mir verraten, wo er gesagt wird?

Richtig – nirgendwo in einer der 79 TV-Folgen oder einem der Kinofilme. Stattdessen heisst es in der englischen Originalfassung nur “Scotty, beam me up!”, bzw. “Energize!”.

Lustigerweise gibt es noch weitere Sprüche, die niemals in den Filmen gesagt werden:

– “Luke, I am your father!
– “Play it again, Sam!
(Und ja, ich meine ‘Casablanca‘ und nicht ‘Die nackte Kanone‘… ;))

Weitere solcher falschen Sprüche gibt es bei einestages von Spiegel Online.



Mai 22 2009

Völkerverständigung mal anders?!

Als wir neulich von Dehli aus weiterfliegen wollten, hatten wir eine doch sehr lustige Begebenheit bei der Sicherheitskontrolle:

Dort wartete ein doch sehr klischeehaft aussehender Inder (so wie der hier in etwa…), der unsere Dokumente überprüfen wollte.
Während er dann so überprüfte, fiel meinem Kollegen das Namensschild von ihm auf, wo draufstand

Hitlar Singh

Naja…ihm fiel wohl recht schnell auf, wo wir hinschauten und meinte darauf nur “Aaaah, Germany…I know…we are good friends! Very good friends!” und präsentierte uns nochmal extra genau seinen Vornamen auf dem Namensschild.

…ohne Worte!



Mai 20 2009

Marry me fly for free

Naja…zumindest hiess das ja mal so, oder?

Aber heute habe ich im Museum von American Airlines in Dallas etwas anderes gelernt:

Marry me...fly standby

…und ich muss sagen, dass es ne Menge Wahrheit beinhaltet! 😉



Mai 17 2009

Getwitter von der letzten Woche



Mai 13 2009

Gestern beim RedBull Air Race in San Diego

Was halt so passieren kann, wenn man als Pelikan nicht so richtig aufpasst… 😉

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Mai 12 2009

Strasse von Gibraltar

Noch ein Goodie aus der Condor-Zeit mit den vielen Kanaren-Flügen…

Strasse von Gibraltar



Mai 12 2009

Die Definition von “Sanitäre Einrichtung”

Wahrscheinlich ist es in Kasachstan auch irgendwie so, dass der Arbeitgeber den Angestellten sanitäre Einrichtungen zur Verfügung stellen muss.

Öffentliche Toilette?!

…aber wie man sehen kann, ist das wohl ne ziemliche Definitionssache, oder? 😉



Mai 8 2009

Yes, I Can!

Das nenn’ ich doch mal eine total kreative Werbeidee, die noch niemand vorher hatte….oder etwa doch?!

Yes I Can...

Zumindest musste ich beim Anblick dieses Zimmerschlüssels vom SAS Radisson in Astana, Kasachstan an irgendwen denken… 😉