Jul 29 2009

Anreise nach Port Renfrew

Endlich ging es los!

Obwohl wir alle recht früh in unserer Unterkunft in Victoria aufstehen mussten, fiel es so wirklich niemanden schwer, für diesen Tag aus dem Bett zu springen.

Passenderweise war der Abfahrtort für den West Coast Trail Express nur ca. 200m von unserem Hotel entfernt, so dass wir passend zur Abfahrtszeit um 06:30 Uhr uns dort eingefunden haben. Mit uns warteten auch noch ein paar andere Hiker, die auch an diesem Tag in das zwei Stunden entfernte Port Renfrew, einem der Startpunkte des West Coast Trails, fahren wollten.

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Jul 21 2009

Die Anreise nach Victoria

Da ja jede Reise normalerweile an der eigenen Haustür beginnt, möchte ich auch da anfangen.
Eigentlich hatte ich ja die Idee, meine ganzen Klamotten, die für die Tour benötigt werden – inklusive Rucksack in meinen großen Koffer zu packen, um damit halbwegs komfortabel zu reisen. Aber leider musste ich am Vorabend feststellen, dass diese Idee so garnicht aufging… 🙁 Continue reading



Jul 17 2009

Ich bin dann mal weg…

Nach einigen Vorbereitungen ist es nun soweit: Morgen früh geht mein Flug über Toronto nach Victoria, British Columbia in Kanada.

Dort werde ich dann mit drei weiteren Freunden den West Coast Trail wandern. 75km durch die kanadische Wildnis. Nur mit Rucksack und so.

Ich habe echt Respekt vor der Tour, freue mich aber riesig und werde natürlich auch ein paar Fotos hier posten.

rucksack

Also in diesem Sinne: Ich bin dann mal weg!



Jul 17 2009

Wofür man Flugplätze auch gebrauchen kann

Das ist ja eigentlich eher ein Thema für das Blog von meinem Freund Alex, dem Probefahrer, aber ich finde über den Teller… ähm Kofferrand schauen schadet ja nicht 😉

Für manche ist die Sendung “Top Gear” aus England ja bereits ein Begriff. Es geht dort um schnelle Autos, Rennstrecken und sowieso alles, was sich schnell auf Asphalt und sonstigen Pisten fortbewegen kann.

In diesem Ausschnitt wird mal eindrucksvoll gezeigt, dass man Flugplätze als Rennstrecken und Flugzeuge als Hindernisse ideal gebrauchen kann, um um ihnen herumzudriften. Ganz gemäß dem Motto “Die guten Autofahrer erkennt man daran, dass die Fliegen an der Seitenscheibe kleben…” 😉

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Wobei ich als Flugzeugbesitzer bei der Drifterei an meinem Flieger entlang wohl nen Herzinfarkt bekommen würde…



Jul 13 2009

Schweinegrippe und ihre Konsequenzen

Eigentlich hatte ich ja beim letzten Mal schon gehofft, dass diese Geschichte endlich mal ein Ende nimmt, aber irgendwie kann ich immer noch einen draufsetzen.

Daher zur Zusammenfassung nochmal die einzelnen Kapitel:

Teil 1: Ich war unterwegs im Namen des Herrns, erm…der Firma. Dort wurde ich krank und bin zum Arzt gegangen. So weit so schlecht. Dann bin ich daheim sicherheitshalber nochmal zu meiner Hausärztin gegangen, die mich melden musste, weil ich in einem (oder mehreren Ländern) war, welches eine H1N1-Risikoland ist.

Ergebnis: Ich sollte Heim-Quarantäne machen, bis der Test auf Schweinegrippe negativ ist. Einziges Problem: Ich hatte nur Husten. Kein Fieber, keine Kopfschmerzen oder irgendwelche anderen Grippesymtpome.

Teil 2: Das Gesundheitsamt hat – meiner Meinung nach – ein wenig übertrieben und das Labor brauchte für die Diagnose nochmal extra Zeit. Begleitet wurde das ganze von Sachen, über die man sich eigentlich nur noch totlachen kann.

Teil 3: Die Rechnung meiner Hausärztin. Für Nicht-Mediziner sehr lustig formuliert… 😉

An dieser Stelle möchte ich aber nochmal anmerken, dass meine Hausärztin wirklich klasse ist. Ich habe jedes mal das Gefühl, mehr als gut behandelt zu werden, sie ist professionell und würde wirklich nichts auf sie kommen lassen!

Immerhin dachte ich, die Geschichte wär’ nun endlich vorbei. Aber es sollte noch besser kommen…

Die Tage bekam ich dann Post von dem Labor, welches die Speichelproben untersuchen und feststellen sollten ob ich dann auch wirklich keine Schweinegrippe habe.

Der Inhalt: Eine Rechnung

Rechnung für die Diagnose auf H1N1

Der Diagnosespass soll 230 Euro kosten?!

Ich bin dann gleich zu meiner Hausärztin gefahren. Als ich in die Praxis reinging, empfing mich die Dame hinter dem Tresen schon mit einem breiten Grinsen. Ich zeigte ihr die Rechnung und sie war wirklich sehr überrascht, wie teuer eine solche Diagnose ist.

Meine Hausärztin erklärte mir darauf, dass es wohl ein Test ist, mit dem wirklich die allergeringsten Spuren von den H1N1-Erregern genetisch festgestellt werden können. Deswegen ist der sehr aufwendig und entsprechend teuer.

Da ich diesen Test nicht machen wollte und ich auch keine Symptome einer Influenza hatte, dachte ich mir, man könnte es ja zumindest versuchen, indem ich bei dem Labor mal anrufe und nachfrage, warum das Gesundheitsamt das nicht bezahlt. Naja..da war nur ein wirklich unfreundlicher Mitarbeiter am Telefon, der mir nochmal unmißverständlich klarmachte, dass ich das zu zahlen habe. Dankeschön für die freundliche Antwort…

Also nochmal beim Gesundheitsamt angerufen. Mein Lieblingsansprechpartner (Doktor weissnichtwas) war leider im Urlaub, sodass ich mit der Sekretärin gesprochen habe. Sie war zur Abwechslung wirklich nett, freundlich und wir haben gut über das Thema sprechen können. Aber: Ich (bzw. meine Krankenkasse) muss diese unfreiwillige Untersuchung zahlen.

Also hat mich dieser ganze Spass über 300 Euro gekostet. Und das nur, weil ich freiwillig nochmal zum Arzt gegangen bin, weil ich dem senegalesischen Arzt und seiner Diagnose nicht über den Weg getraut habe…

Was bedeutet das nun?

Jedes Mal, wenn ich beruflich (also nichtmal freiwillig) in einem Land war, welches nach Ansicht vom Gesundheitsamt (und entsprechend dem Robert Koch Institut) ein Schweinegrippen-Risikoland ist, bin ich beim nächsten Arztbesuch erstmal pauschal ein Verdachtsfall und muss wieder diesen Test für über 230 Euro machen. Natürlich auch wieder mit Heimquarantäne, usw.

Da überlegt man sich doch schonmal, ob man überhaupt noch zum Arzt geht und/oder ob man sagt, wo man alles gewesen ist.

Das hat natürlich zur Konsquenz, dass man bei einer echten Infektion erstmal fleissig andere Menschen ansteckt und die Ausbreitung der Krankheit nur noch fördert.

Das Beste kommt noch: Seit kurzem ist Spanien auch ein Risikogebiet. Ich wünsche den Gesundheitsämtern, Laboren und Hausärzten jetzt schon viel Spaß, wenn alle Mallorca-, Kanaren- und Südspanienurlauber nach dem Urlaub zum Arzt gehen…



Jul 10 2009

Kamera gesucht…aber welche?

Wie schon an bei den Strudelfotos und woanders erwähnt, bin ich ja ein wenig auf der Suche nach einer passenden Digitalkamera.

Aber wie das wohl so immer bei solchen Produkten ist, weiss man am Anfang nicht so wirklich, was das richtige für einen ist…
Daher möchte ich mal fragen, was ihr so denkt und was ihr vor allem so für Erfahrungen gemacht habt.

Vorab sei gesagt, dass ich bei weitem kein guter Fotograf bin. Ich bin noch am lernen und brauche daher kein professionelles Equipment für -zig Hundert Euro.

Ich denke, es soll wohl keine Spiegelreflex werden. Klar, machen die mit Abstand bessere Bilder, aber es ist echt ein Platz- und Trageproblem. Außerdem kann ich solche schönen Filter, wie zum Beispiel Polfilter nicht benutzen, weil die Cockpitscheiben mit einer Scheibenheizung ausgestattet sind und somit jedes Foto mit Polfilter nix wird 🙁

Scheibenheizung

Die Drähte verlaufen zwischen den Scheibenschichten und nur die eigentlichen Anschlüsse für die Heizung sind sichtbar. Die eigentlichen, sehr dünnen Heizdrähte verlaufen parallel durch die gesamte Scheibe, bzw. an manchen Scheiben ist auch einfach eine Metallschicht aufgedampft.

Das ist übrigens auch der Grund, weswegen es eine schlechte Idee ist, bei der Arbeit eine Sonnenbrille mit polarisierenden Gläsern zu benutzen…

Aber das nur am Rande…

Weiterhin soll die Kamera einen wirklich guten optischen Zoom haben, da die meisten Fotoobjekte bei der Arbeit bis zu 10km weit weg sind. Da ist der Digitalzoom eher fehl am Platze.

Achja, und bei Dunkelheit/Dämmerung sollten auch noch gute Bilder drin sein. Ein GPS wäre schön, aber nicht zwingend notwendig – meines Wissens nach gibt es nur eine Kamera von Nikon, die soetwas eingebaut hat.

Wie ihr seht, ich suche eine eierlegende Wollmilchsau. 😉

Was meint ihr?



Jul 9 2009

Gewitter im Sonnenaufgang

Nachdem jog ein Blogpost über meine Strudelbilder geschrieben hat (an dieser Stelle nochmal vielen Dank für das nette Feedback!), war ich doch überrascht, dass die doch recht einfachen Fotos ganz gut ankommen. Daher will ich euch diese auch nicht vorenthalten.

Unsere Flugroute ging von Delhi quer durch Nordindien südlich am Himalaya entlang nach Guanghzou zur Sonnenaufgangszeit. Da Anfang Juli so langsam die Monsunzeit in diesem Gebiet anfängt, hat das zur Folge, dass vor allem im weiter südlich liegenden indischen Ozean sowie dem Golf von Bengalen wirklich sehr große und vor allem hohe Gewitterwolken den Job ein wenig anstrengender machen.

Gut, wenn man weit genug weg ist und dann ein paar nette Fotos davon schiessen kann… 😉

IMG_2427

IMG_2430

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Jul 4 2009

Schriftart: Failed.

Ich wäre mal auf die Reaktionen gespannt, wenn das nen Zappelschuppen in Deutschland bringen würde…

Schriftart: Failed.

…aber dann würde man wahrscheinlich sagen, dass man “Ssteel” immer mit zwei s und in Runenschrift schreibt. 😉



Jul 2 2009

Zum Thema “Schweinegrippe” (letzter Teil)

Naja..ich hoffe zumindest, dass es der letzte Teil ist. Ich hatte ja schon über meine Erfahrungen hier und hier geschrieben und Alex hatte ja bereits darüber getwittert, aber jetzt für alle nochmal das i-Tüpfelchen, was per Post reinkam.

Die Rechnung von meiner Hausärztin:

Rechnung vom Arzt

Danke, dass ich jetzt auch weiss, dass ich mindestens ein Organsystem habe, was keine Schweinegrippe hat und dass sich meine Lebensgestaltung mindestens 20 Minuten neu erörtert hat.

Das Ganze dann zum Sonderpreis von nur 93,85Euro! Ein echtes Schnäppchen!



Jul 2 2009

Animal crossing mal anders…

Soeben direkt neben unserer Unterkunft dieses lustige Verkehrszeichen gesehen:

Funny traffic sign in Delhi

Witzig war, dass wir bei unserer Ankunft in Delhi mitten in der Nacht wirklich so einem Verkehrsteilnehmer begegnet sind.

Das beste: Der Fahrer war offensichtlich hinter dem Steuer am schlafen (er hatte sich mit einer Art Decke hingelegt) und sein “Fahrzeug” ging alleine den Weg.

Und da fragt man sich, warum die großen Autohersteller soviel Geld in Spurassistenten und sonstige automatische Lenksysteme stecken, wenn es doch so einfach geht… 😉