Okt 30 2009

Was machen Flieger eigentlich nach der Arbeit?

Tja, ist wohl erstmal eine schwere Frage…aber werbekunst hat mich da auf eine gute Seite gebracht:

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Ein Ex-PanAm-Mitarbeiter hat “mal eben” das komplette Interieur eines PanAm-747-Oberdecks in seine Garage eingebaut. Passendes Accesoir wie Gläser, etc. inklusive. First Class versteht sich natürlich.

Wenn man sonst nichts zu tun hat…

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Okt 29 2009

Deutsche Bürokratie meets Africa…

Da ich ja neulich schon angedeutet hatte, ein wenig von meinen Erlebnissen und Geschichten in Afrika – speziell Dakar – zu schreiben, möchte ich erstmal mit harmlosen Sachen anfangen.

Ich war krank. Zu allem Überfluss in Dakar. Interessante Grippesymptome, die mich dann doch dazu bewegten, mehr oder weniger freiwillig zu einem senegalesischen Arzt zu fahren. Ohne jetzt diesen Arztbesuch im Detail zu erklären (die nachträgliche Geschichte kennt ihr ja schon…), war es so, dass ich natürlich auch irgendwie dahin und zurück kommen musste.

Die Ausgaben wollte ich gerne von meinem Brötchengeber erstattet bekommen und so habe ich dann per Antrag versucht, meine Kosten geltend zu machen.

Leider klappte das nicht ganz so wie geplant. Anstelle einer Kostenübernahme bekam ich ein neues Formular, wo ich bitte schriftlich erklären sollte, warum denn bitte der Taxifahrer keine Quittung ausgestellt hat.

Naja, da habe ich dann einfach mal losgelegt:

dakar-quittung

Hier nochmal für diejenigen, die meine Handschrift (so wie ich selbst) nur schwer entziffern können:

Wenn man in ein senegalesisches Taxi steigt, welches von aussen aussieht, als käme es frisch vom Schrottplatz, mit einer zersplitterten Frontscheibe, eingeschlagenen Seitenscheiben (deren Splitter im Fußraum liegen) und mit diesem Taxi nur im ersten und zweiten Gang zu seinem Ziel fährt, weil das Getriebe kaputt ist, kann man davon ausgehen, dass der Taxifahrer weder weiss, was eine Quittung ist, noch wahrscheinlich aufgrund von Analphabetismus keine ausstellen kann.

Ich bin gespannt, ob eine Antwort bekomme… 😉



Okt 21 2009

Ruhe in Frieden…?

Mal eine Frage an die Autovermieter unter uns…

Was hat das zu bedeuten?

seelenruhe

Rechnnung von National Autovermietung Toronto

Auf der englischen Version heisst es “I decline the peace of mind” – hilft mir auch irgendwie nicht so wirklich weiter…



Okt 14 2009

Flugverfolgung mit MySkyStatus

Dank meines Arbeitskollegen Hendrik bin ich auf diese Seite gestossen. Scheinbar gibt es von Lufthansa einen neuen Service, der es erlaubt im voraus seinen “Flugplan” einzugeben.

Dabei ist das System wohl scheinbar nicht nur auf Lufthansa-Eigene Flüge beschränkt, sondern man kann eine Menge anderer Flüge und Airlines auswählen.

flightstatus

Sitzt man dann im aktuellen Flieger, werden einem automatisch Facebook- und/oder Twitter-Status aktualisiert.

Eine echt nette Sache, die ich mal ausprobieren werde.

Wenn das nicht auch mal ne klasse Sache für Daniel, den Extrem-Couchsurfer wäre? 😉



Okt 14 2009

Büro mit netter Aussicht

naja..manchmal kann man Glück haben. So bekomm’ ich in den Crewhotels ja meistens die “indischen Zimmer” (-> am Ende des Ganges). Aber heute hatte ich doch mal Glück:

aussicht

Ein Eckzimmer, ein extra Büro und ne Aussicht auch ne Menge dicht besiedelter Zivilisation…



Okt 13 2009

Kulinarisches aus Shanghai

Andere Länder andere Sitten. Das ist ja gemeinhin bekannt. Auch, dass die Asiaten wohl schonmal einen anderen Geschmack haben, als wir Europäer ist ja auch nichts neues.

Aber das hier finde ich schon ziemlich ekelig:

chips

Ich bin mal gespannt, wie die so schmecken.

Natürlich konnte ich nicht einfach so an dem Regal vorbeigehen, sondern musste die kaufen. Genauso übrigens wie die getrockneten Entenzungen.

Na, wer möchte demnächst mal bei mir auf einen kleinen Snack vorbekommen?



Okt 12 2009

Auslandserfahrungen in Dakar

Irgendwie bin ich gerade sehr froh, dass andere auch solche Erfahrungen gemacht haben. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass Daniel mit seinem Extreme-Couch-Hopping-Projekt die Welt bereist.

Mittlerweile war er auch in Dakar. Dieser Ort liegt auch in unserem Liniennetz und so darf man dann hin und wieder dort aussteigen und die dortigen Menschen mitsamt ihrer Kultur kennenlernen.

Bisher habe ich mich ehrlich gesagt nicht getraut, über dieses Land zu schreiben. Ich glaube, wenn jemand das lesen würde der noch nicht dort war, würde er einem sofort einen ausländerfeindlichen Hintergrund  vorwerfen (wobei man im Senegal natürlich selbst der Ausländer wäre!).

Es ist vollkommen in Ordnung, wenn Menschen Geld verdienen wollen, indem sie den Touristen Waren zum Kauf anbieten, aber ein Großteil der Senegalesen macht dies in Dakar wirklich auf eine extrem penetrant-nervige Art und Weise.

Daher kann ich euch erstmal nur empfehlen, Daniels Artikel zu lesen. Ich denke, dass ich dann wohl mal weitere Geschichten beizeiten dazu beitragen werde…



Okt 11 2009

Gestern beim Anflug nach Krasnojarsk

Gestern Abend durfte ich arbeiten. Eigentlich ist das ja pauschal nicht schlecht, zumal es nach Krasnojarsk ging und Russland ja an diesem Abend gegen Deutschland die WM-Quali gespielt hat.

Blöderweise war unser Flug so, dass wir erst kurz vor Spielende landen sollten. Normalerweise bekommen wir freundlicherweise von der Firma bei Toren immer eine kleine Nachricht per Telex. Da aber im Bereich von Sibirien nur teilweise Empfang von diesem Telex-System vorhanden ist, konnte man diese Möglichkeit wohl ausschliessen. Continue reading



Okt 5 2009

Quizfrage

Sie richtet sich wohl eher an Flieger und Fluginteressierte…

Was fällt euch bei diesem Flieger auf?

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Wenn mir jemand den Grund dieser Auffälligkeit sagen kann, gibt’s nen Gewinnerbier!

Ich bin gespannt, ob jemand drauf kommt… 😉



Okt 5 2009

Mitbringsel von unterwegs

Desöfteren werde ich von mehr oder weniger guten Bekannten gefragt, ob ich ihnen die eine oder andere Kleinigkeit von unterwegs mitbringen kann. Gerade wenn man am Anfang des Fliegerlebens ist, macht man das auch ziemlich oft.

So mehr und mehr fällt einem dann aber auf, dass es ganz schön viel Zeit kostet, durch diverse Städte und Einkaufszentren zu rennen und dort nach den Sachen zu suchen, die “bestellt” wurden. Dann haben wir ja als fliegendes Personal auch noch das Problem, dass wir nur wirklich sehr kleine Zollfreimengen haben (nur 90€!) und deswegen bei Ankunft den (mindestens) halbstündigen Umweg über den Passagierzoll machen müssen. Somit wird diese Mitbringerei immer weniger, bzw. man bietet es nur noch den Leuten an, die man besser kennt.

Sehr praktisch ist das aber, wenn es Sachen sind die man an jeder Straßenecke bekommt. Und wenn es einen Laden in USA gibt, der an jeder Straßenecke zu finden ist, dann kann es nur Starbucks sein.

Ob der Kaffee da nun gut und sein Geld wert ist, überlasse ich jetzt mal jedem selber. Aber ein neues Produkt von denen wollte ich euch nicht vorenthalten, was ich meinem Freund Alex dem Probefahrer vom Ponyhof mitbringen sollte: Instant Kaffee von Starbucks

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Und so habe ich dann mal diesen stylischen Kaffeebecher aus Alu und durchsichtigem Kunststoff zusammen mit einer 12er-Packung nebenan für ne Menge Dollars erstanden.

Ich bin mal sehr auf den Test von Alex gespannt…vielleicht ist das ja ne gute Alternative zum Wachmachkaffee im Flieger. 😉