Feb 15 2010

Winterliche Eindrücke aus Sibirien

Irgendwie komme ich in der letzten Zeit nicht so richtig zum bloggen. Kann aber auch daran liegen, dass ich im Moment recht viel auf meiner ToDo-Liste stehen habe und dann gerade die Blogpostings dann hinten rüberfallen.

Ich hatte kurz vor Weihnachten noch eine lange Tour, die mich über Moskau und Tokyo nach Krasnojarsk führte. Dort durfte ich dann am 24.12. sein, aber dann doch etwas früher wieder nach Hause fliegen. (Dank der Einsatzplanung)

Im Moment klagen ja irgendwie ne Menge Leute hier in Deutschland über das Wetter. Deswegen habe ich das mal als Anlass genommen, ein paar Winterimpressionen aus Krasnojarsk zu geben. Als ich zu Weihnachten dort war, durfte ich meinen negativen Temperaturrekord mit -33 Grad neu definieren. Das andere Mal war es dann mit -20 Grad doch noch relativ warm…

Also beschwert euch nicht so in Deutschland! 😉

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Ne Menge Schnee...

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DAS nenne ich mal "eingeschneit"...

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Selbst auf der Nase friert die Ausatemluft fest.

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Um an den Gullideckel zu kommen, musste erstmal 40cm gegraben werden.

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Einige Schichten Schnee...

Fliegerisch ist das Ganze natürlich auch nicht uninteressant. Nicht nur, dass es kalt ist, sondern vor allem hat man Schwierigkeiten mit Enteisen, einer verschneiten Runway, usw.

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Eingeschneite Flugzeuge

Der Schnee wird von den Start- und Rollbahnen übrigens nicht chemisch entfernt, wie es in den meisten europäischen Ländern gemacht wird, sondern man hat einfach eine kleine Turbine auf einen LKW montiert und pustet ihn einfach weg. Bei diesen kalten Temperaturen ist das kein Problem, weil der Schnee nirgends festpappt, sondern einfach wegwehnt.

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Ein "Schneepuster" auf dem Weg zur Bahn

Morgen gibt’s dann noch ein paar weitere Eindrücke aus der Stadt…ich geh’ jetzt erstmal schlafen 😉


6 Responses to “Winterliche Eindrücke aus Sibirien”

  • Will Sagen Says:

    Wow, mit dem Schneepuster könnte ich meine Nachbarn beeindrucken. Ich würde den Schnee damit wegschmelzen. Und gleich die Autos, Sträucher, Hunde(haufen) und was sonst noch kreucht und fleucht gleich mit!

  • kofferleben Says:

    Hm.Stimmt. Eigentlich ne gute Idee…fehlt dann nur noch ne passend mitlaufende Videokamera 😉

  • Michael R Says:

    Mann holyolli, Du bist ja ein Weichei. Mein Rekord ist -52 in Barrow/Alaska, da bin ich mal zur guten alten Zeit vor der Terrorhysterie mit der DC 6 von Fairbanks hingeflogen – ohne “Sicherheits”kontrolle. Der Gullideckel gräbt sich übrigens von selber auf, da unten im Kanal ist es nämlich wärmer und da scheint mir der Schnee auf dem Gussdeckel zu schmelzen. Wahrscheinlich leben da auch die völlig verwahrlosten Obdachlosen, die im Sommer vor dem Hotel Krasnojarsk rumlungerten…überlebbar ist das Klima nämlich nicht. War jetzt bei -35 mal ne halbe Stunde draußen und hab gedacht, geht auch ohne Mütze (daheim vergessen), schon war das linke Ohr halb abgefroren, fast ne Woche Spass gehabt damit, war wie Sonnenbrand. Auf dem Rückweg warens dann nur noch -15, da packt der Russe die Badehose wieder aus…

  • kofferleben Says:

    @Michael Oha…dir ist hoffentlich klar, was das heisst, oder?

    Wir müssen mal wieder nach EZE! 😉

    @rest:

    Noch mehr Schnee findet ihr hier:

    http://www.darkroastedblend.com/2010/02/lots-of-snow.html

  • Eisskulpturen im Winter | Mein Leben aus dem Koffer Says:

    […] wie gestern versprochen ein paar weitere Eindrücke aus dem russischen Krasnojarsk. Im Januar durfte ich dort zwei weitere […]

  • Neue Westfälische - Blogspot Says:

    […] Und wenn man Pech hat, landet man dabei wie Du vor kurzem in Sibirien. […]