Sep 18 2013

Eine wirklich tolle Geschäftsidee – oder: Wie die TSA aus Schikane auch noch Geld macht

Nach den Anschlägen vom 11. September wurden ja Hals über Kopf eine Menge neuer Verordnungen in und von den USA geschaffen, die unser terrorgefährdetes Leben ja unglaublich sicher machen sollen.

Die Beurteilung, ob das gelungen ist, überlasse ich einfach mal jedem selbst.

Aber – wie der Amerikaner sagen würde – “it’s the law!” und so kann man wohl oder über nichts gegen diese Schikane an amerikanischen Sicherheitskontrollen machen. (Übrigens: Auch Crews “dürfen” diese Prozeduren über sich ergehen lassen…).

Doch halt! Jetzt gibt es -die- Lösung für das Problem: Man kann sich nun vorher bei der TSA anmelden und dann braucht man auf einmal nicht mehr die Schuhe und den Gürtel ausziehen, den Laptop aus der Tasche nehmen und sogar Flüssigkeiten brauchen nicht mehr aus der Tasche genommen werden. Wahnsinn! Dabei waren doch gerade die Flüssigkeiten der Grund, weswegen wir alle schon halbe Terroristen waren.

Und wo ist der Haken? Naja, aktuell geht es nur für unsere amerikanischen Freunde (und nicht für Ausländer) und man muss sich vorher bei der TSA für eine läppische Gebühr von $85 anmelden…

Kann man Sicherheit jetzt also kaufen?

smith-tsa-kids-1st-cavity-search

(gefunden auf mojito.over-blog.net)

(via NBCNews)



Nov 27 2012

Sicherheit nicht nur in Mittelerde

Air New Zealand hat ja vor langer Zeit schonmal mit der Kampagne “Nothing to hide” für Schlagzeilen gesorgt (der Loader in diesem Video ist übrigens der CEO…;) ), schade dass manch eine einheimische Airline nicht auch mal etwas mehr Pepp in die PR bringt. Whatever. Darum soll es an dieser Stelle nicht gehen.

 

Vor nicht allzu langer Zeit haben sich ein paar schlaue PR-Köpfe bei der Kiwi-Airline wieder einmal etwas tolles ausgedacht, was ich euch – trotz der bereits viralen Verbreitung – nicht vorenthalten möchte:

Demnächst kommt ja “The Hobbit” in die Kinos und passend zum Start hat die Mittelerde-Airline Air New Zealand ein neues Sicherheitsvideo produziert, welches nun am Bord zu sehen ist…

You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video

Schön gemacht, es gibt sogar ein kleines Making-Of und an dieser Stelle sei auch mal auf den youtube-Channel von Air New Zealand verwiesen, der noch ein paar weitere schöne Videos bereithält.



Nov 22 2010

So überlebt man als Onlinejunkie im Ausland

Vielleicht kennt ihr das Problem:

Ihr seid daheim immer online und selbst unterwegs kommt ihr dank Datenflatrate & Co. immer ins Internet. Dann seid ihr im Ausland und ihr wollt nicht für horrende Roamingkosten mit eurem Mobilfunkvertrag online gehen.

Abhilfe schafft eine Prepaid-Karte.

Aber wie bekommt man Informationen zu dem Produkt? Meistens sind sie in einer anderen Sprache und die Anleitungen entsprechend schlecht zu verstehen. Dafür gibt es nun unter prepaid-wireless-internet-access.wetpaint.com eine Seite, auf der für eine immer größer werdende Anzahl von Ländern Tarife, Tipps und Anleitungen von den dortigen Mobilfunkprovidern zu finden sind.

(Link via @probefahrer)



Nov 10 2010

Incredible India

Wenn man nach Indien reist, gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder man mag das Land oder man hasst es.

Ich gehöre bekennendermaßen zu der ersten Gruppe und mag wirklich gerne dahin fliegen. So ist es auch so, dass man sich das eine oder andere bei dem gemeinen Inder anschaut und nachmacht.

So auch die Sprache.

Für die Freund von Simpsons ist euch mit Sicherheit Apu Nahasapeemapetilon ein Begriff. Der indische Einwanderer hat in der Serie einen kleinen Supermarkt und spricht (vor allem in der englischen Originalfassung) einen wirklich komisch-lustigen Akzent.

So in etwa kann man sich das in Indien vorstellen und es hat mich mittlerweile zu einem Running-Gag bei uns in der Firma entwickelt, das eine oder andere Mal auf dem Flur genau mit diesem indisch-englischen Akzent zu reden.

Falls ihr diesen Akzent mal in Bestform sehen wollt, ist hier eine kleine Szene auf dem Flughafen von Mumbai, wo aufgebrachte Gäste nach 15h Verspätung doch mal wissen wollen, was denn nun mit ihrem Flug passiert…

You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video

Auch wenn es manchmal nicht so scheint…es handelt sich hier nicht um eine gestellt Szene, sondern einfach nur um “Incredible India“…

Der ganze Artikel über die Geschichte ist hier zu lesen.



Okt 24 2010

Der Vorteil von öffentlichen WLANs

Wenn man mal im Hotel sitzt und die eigene Musik etwas satt hat, kann ich euch nur iTunes empfehlen wenn man zeitgleich im Hotel-WLAN angemeldet ist:

(Einmal zum Vergrößern aufs Bild klicken!)

Ich weiss nicht, wer Neal Whittinghill ist, aber er hat einen guten Musikgeschmack… 😉



Mai 14 2010

Neulich an der Sicherheitskontrolle

Jeder, der in den letzten Monaten mal geflogen ist, wird sich Garantiert an die Sicherheitskontrolle erinnern können. Es ist ja schon immer ein kleiner Spaß an sich, wenn man sich brav in die Reihe einreiht, immer weiter gespannt ob man es bis zum boarding schafft, da durch zu kommen und was vom Personal alles interessantes in der eigenen Tasche gefunden wird.

Natürlich müssen auch Crews durch eine Sicherheitskontrolle – keine Frage. Die Wege sind nur manchmal andere. So ist es auch so, dass diese Personalkontrollen meistens etwas freundlicher und entspannter sind.

So war es auch so, dass wir bis vor kurzem den Laptop in der Tasche behalten durften, während diese geröntgt wurde.

Seit kurzer Zeit hängt nun an der Sicherheitskontrolle meines Heimatflughafens ein Schild mit der Aufschrift “Laptop bitte einzeln aufs Band legen!“.

Gut, also denkt mal sich als kleiner Pilot, das liegt daran, dass die halt richtig durch die Tasche durchleuchten müssen.

Aber neulich verlief ein Gespräch in etwa so:

Den Laptop in eine eigene Kiste legen?

Ja.

Aber die Jacke kann ich doch daneben in die Kiste mit reintun, oder?

Nein.

Oh, ok. Warum nicht? Und wie kommt es, dass wir nun überhaupt Laptops auspacken müssen?

Weil Papier auf unseren Geräten wie Sprengstoff aussieht. Deswegen muss der Laptop einzeln in eine Kiste.

?!

Kann mir das einer erklären? Hab ich irgendeine Logik nicht verstanden? Oder wurde ich nur mal richtig verar***t?

Edit: Jetzt müsste ich eigentlich nur mal ein Stapel Papier in Form einer Bombe ausschneiden, Kopfhörerkabel rumwickeln und ne Uhr drumschnallen…käme mal auf nen Versuch drauf an…wer macht’s und berichtet? 😉



Dez 21 2009

Deutscher Blog-Corpus

Zugegebenermaßen, es ist ein wenig OFF-Topic, aber trotzdem mal ein kleiner Hinweis auf den Blog von Matthias Bank, der im Moment an seiner Promotionsarbeit sitzt und darin wohl ein paar linguistische Analysen über Blogs erstellen will.

Dafür braucht er – wie sollte es anders sein – deutschsprachige Blogs. Über englischsprachige Blogs gibt es wohl schon eine Blog-Corpus-Datenbank, und so möchte er eine solche für die deutsche Blogszene erstellen. Für Fragen steht er offensichtlich über seinem eigenen Blog zur Verfügung. Ich bin sehr gespannt, was dabei so rauskommt…

Hier kann man sich Anmelden.



Okt 14 2009

Büro mit netter Aussicht

naja..manchmal kann man Glück haben. So bekomm’ ich in den Crewhotels ja meistens die “indischen Zimmer” (-> am Ende des Ganges). Aber heute hatte ich doch mal Glück:

aussicht

Ein Eckzimmer, ein extra Büro und ne Aussicht auch ne Menge dicht besiedelter Zivilisation…



Jul 13 2009

Schweinegrippe und ihre Konsequenzen

Eigentlich hatte ich ja beim letzten Mal schon gehofft, dass diese Geschichte endlich mal ein Ende nimmt, aber irgendwie kann ich immer noch einen draufsetzen.

Daher zur Zusammenfassung nochmal die einzelnen Kapitel:

Teil 1: Ich war unterwegs im Namen des Herrns, erm…der Firma. Dort wurde ich krank und bin zum Arzt gegangen. So weit so schlecht. Dann bin ich daheim sicherheitshalber nochmal zu meiner Hausärztin gegangen, die mich melden musste, weil ich in einem (oder mehreren Ländern) war, welches eine H1N1-Risikoland ist.

Ergebnis: Ich sollte Heim-Quarantäne machen, bis der Test auf Schweinegrippe negativ ist. Einziges Problem: Ich hatte nur Husten. Kein Fieber, keine Kopfschmerzen oder irgendwelche anderen Grippesymtpome.

Teil 2: Das Gesundheitsamt hat – meiner Meinung nach – ein wenig übertrieben und das Labor brauchte für die Diagnose nochmal extra Zeit. Begleitet wurde das ganze von Sachen, über die man sich eigentlich nur noch totlachen kann.

Teil 3: Die Rechnung meiner Hausärztin. Für Nicht-Mediziner sehr lustig formuliert… 😉

An dieser Stelle möchte ich aber nochmal anmerken, dass meine Hausärztin wirklich klasse ist. Ich habe jedes mal das Gefühl, mehr als gut behandelt zu werden, sie ist professionell und würde wirklich nichts auf sie kommen lassen!

Immerhin dachte ich, die Geschichte wär’ nun endlich vorbei. Aber es sollte noch besser kommen…

Die Tage bekam ich dann Post von dem Labor, welches die Speichelproben untersuchen und feststellen sollten ob ich dann auch wirklich keine Schweinegrippe habe.

Der Inhalt: Eine Rechnung

Rechnung für die Diagnose auf H1N1

Der Diagnosespass soll 230 Euro kosten?!

Ich bin dann gleich zu meiner Hausärztin gefahren. Als ich in die Praxis reinging, empfing mich die Dame hinter dem Tresen schon mit einem breiten Grinsen. Ich zeigte ihr die Rechnung und sie war wirklich sehr überrascht, wie teuer eine solche Diagnose ist.

Meine Hausärztin erklärte mir darauf, dass es wohl ein Test ist, mit dem wirklich die allergeringsten Spuren von den H1N1-Erregern genetisch festgestellt werden können. Deswegen ist der sehr aufwendig und entsprechend teuer.

Da ich diesen Test nicht machen wollte und ich auch keine Symptome einer Influenza hatte, dachte ich mir, man könnte es ja zumindest versuchen, indem ich bei dem Labor mal anrufe und nachfrage, warum das Gesundheitsamt das nicht bezahlt. Naja..da war nur ein wirklich unfreundlicher Mitarbeiter am Telefon, der mir nochmal unmißverständlich klarmachte, dass ich das zu zahlen habe. Dankeschön für die freundliche Antwort…

Also nochmal beim Gesundheitsamt angerufen. Mein Lieblingsansprechpartner (Doktor weissnichtwas) war leider im Urlaub, sodass ich mit der Sekretärin gesprochen habe. Sie war zur Abwechslung wirklich nett, freundlich und wir haben gut über das Thema sprechen können. Aber: Ich (bzw. meine Krankenkasse) muss diese unfreiwillige Untersuchung zahlen.

Also hat mich dieser ganze Spass über 300 Euro gekostet. Und das nur, weil ich freiwillig nochmal zum Arzt gegangen bin, weil ich dem senegalesischen Arzt und seiner Diagnose nicht über den Weg getraut habe…

Was bedeutet das nun?

Jedes Mal, wenn ich beruflich (also nichtmal freiwillig) in einem Land war, welches nach Ansicht vom Gesundheitsamt (und entsprechend dem Robert Koch Institut) ein Schweinegrippen-Risikoland ist, bin ich beim nächsten Arztbesuch erstmal pauschal ein Verdachtsfall und muss wieder diesen Test für über 230 Euro machen. Natürlich auch wieder mit Heimquarantäne, usw.

Da überlegt man sich doch schonmal, ob man überhaupt noch zum Arzt geht und/oder ob man sagt, wo man alles gewesen ist.

Das hat natürlich zur Konsquenz, dass man bei einer echten Infektion erstmal fleissig andere Menschen ansteckt und die Ausbreitung der Krankheit nur noch fördert.

Das Beste kommt noch: Seit kurzem ist Spanien auch ein Risikogebiet. Ich wünsche den Gesundheitsämtern, Laboren und Hausärzten jetzt schon viel Spaß, wenn alle Mallorca-, Kanaren- und Südspanienurlauber nach dem Urlaub zum Arzt gehen…



Jul 10 2009

Kamera gesucht…aber welche?

Wie schon an bei den Strudelfotos und woanders erwähnt, bin ich ja ein wenig auf der Suche nach einer passenden Digitalkamera.

Aber wie das wohl so immer bei solchen Produkten ist, weiss man am Anfang nicht so wirklich, was das richtige für einen ist…
Daher möchte ich mal fragen, was ihr so denkt und was ihr vor allem so für Erfahrungen gemacht habt.

Vorab sei gesagt, dass ich bei weitem kein guter Fotograf bin. Ich bin noch am lernen und brauche daher kein professionelles Equipment für -zig Hundert Euro.

Ich denke, es soll wohl keine Spiegelreflex werden. Klar, machen die mit Abstand bessere Bilder, aber es ist echt ein Platz- und Trageproblem. Außerdem kann ich solche schönen Filter, wie zum Beispiel Polfilter nicht benutzen, weil die Cockpitscheiben mit einer Scheibenheizung ausgestattet sind und somit jedes Foto mit Polfilter nix wird 🙁

Scheibenheizung

Die Drähte verlaufen zwischen den Scheibenschichten und nur die eigentlichen Anschlüsse für die Heizung sind sichtbar. Die eigentlichen, sehr dünnen Heizdrähte verlaufen parallel durch die gesamte Scheibe, bzw. an manchen Scheiben ist auch einfach eine Metallschicht aufgedampft.

Das ist übrigens auch der Grund, weswegen es eine schlechte Idee ist, bei der Arbeit eine Sonnenbrille mit polarisierenden Gläsern zu benutzen…

Aber das nur am Rande…

Weiterhin soll die Kamera einen wirklich guten optischen Zoom haben, da die meisten Fotoobjekte bei der Arbeit bis zu 10km weit weg sind. Da ist der Digitalzoom eher fehl am Platze.

Achja, und bei Dunkelheit/Dämmerung sollten auch noch gute Bilder drin sein. Ein GPS wäre schön, aber nicht zwingend notwendig – meines Wissens nach gibt es nur eine Kamera von Nikon, die soetwas eingebaut hat.

Wie ihr seht, ich suche eine eierlegende Wollmilchsau. 😉

Was meint ihr?