Mai 7 2012

Komisches Geschäftsmodell

Jeder, der irgendwo auf der Welt unterwegs ist, will natürlich neben den Sehenwürdigkeiten und Attraktionen eines Landes auch ein paar weitere Eindrücke bekommen, so auch die einheimische Küche.

Das was in meiner Heimat der Pickert, der Wurstebrei oder ein deftiger Eintopf ist, hat natürlich in fernen Landen auch ein entsprechendes Pendant, was mindestens genauso Kalorienhaltig (und natürlich lecker) ist.

Da ich ja mit meinem Job eher bewegungstechnisch eher in die Gruppe der Bürostuhlakrobaten gehöre, bringen diese kulinarischen Ausflüge vor allem eins: Gewichtszunahme. (Die Theorie, dass es auch an dem gelegentlichen Feierabendbier liegen könnte, kann ich einfach nicht glauben… 😉 ). Um dem zumindest ein wenig gegenzuwirken vertreibe ich mir die Zeit unterwegs mehr oder weniger regelmäßig mit Sport.

So war ich dann auch in Dakar unterwegs. Bei gemütlichen 25 Grad begab ich mich auf die Straße, die am Wasser langlief und liess mich mit Musik vom iPhone bedudeln. Was in Dakar echt interessant ist: Man ist beim Sport nie alleine: egal zu welcher Uhrzeit sind eine Menge Einheimischer am Strand und betätigen sich auch sportlich. Continue reading



Okt 29 2009

Deutsche Bürokratie meets Africa…

Da ich ja neulich schon angedeutet hatte, ein wenig von meinen Erlebnissen und Geschichten in Afrika – speziell Dakar – zu schreiben, möchte ich erstmal mit harmlosen Sachen anfangen.

Ich war krank. Zu allem Überfluss in Dakar. Interessante Grippesymptome, die mich dann doch dazu bewegten, mehr oder weniger freiwillig zu einem senegalesischen Arzt zu fahren. Ohne jetzt diesen Arztbesuch im Detail zu erklären (die nachträgliche Geschichte kennt ihr ja schon…), war es so, dass ich natürlich auch irgendwie dahin und zurück kommen musste.

Die Ausgaben wollte ich gerne von meinem Brötchengeber erstattet bekommen und so habe ich dann per Antrag versucht, meine Kosten geltend zu machen.

Leider klappte das nicht ganz so wie geplant. Anstelle einer Kostenübernahme bekam ich ein neues Formular, wo ich bitte schriftlich erklären sollte, warum denn bitte der Taxifahrer keine Quittung ausgestellt hat.

Naja, da habe ich dann einfach mal losgelegt:

dakar-quittung

Hier nochmal für diejenigen, die meine Handschrift (so wie ich selbst) nur schwer entziffern können:

Wenn man in ein senegalesisches Taxi steigt, welches von aussen aussieht, als käme es frisch vom Schrottplatz, mit einer zersplitterten Frontscheibe, eingeschlagenen Seitenscheiben (deren Splitter im Fußraum liegen) und mit diesem Taxi nur im ersten und zweiten Gang zu seinem Ziel fährt, weil das Getriebe kaputt ist, kann man davon ausgehen, dass der Taxifahrer weder weiss, was eine Quittung ist, noch wahrscheinlich aufgrund von Analphabetismus keine ausstellen kann.

Ich bin gespannt, ob eine Antwort bekomme… 😉



Okt 12 2009

Auslandserfahrungen in Dakar

Irgendwie bin ich gerade sehr froh, dass andere auch solche Erfahrungen gemacht haben. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass Daniel mit seinem Extreme-Couch-Hopping-Projekt die Welt bereist.

Mittlerweile war er auch in Dakar. Dieser Ort liegt auch in unserem Liniennetz und so darf man dann hin und wieder dort aussteigen und die dortigen Menschen mitsamt ihrer Kultur kennenlernen.

Bisher habe ich mich ehrlich gesagt nicht getraut, über dieses Land zu schreiben. Ich glaube, wenn jemand das lesen würde der noch nicht dort war, würde er einem sofort einen ausländerfeindlichen Hintergrund  vorwerfen (wobei man im Senegal natürlich selbst der Ausländer wäre!).

Es ist vollkommen in Ordnung, wenn Menschen Geld verdienen wollen, indem sie den Touristen Waren zum Kauf anbieten, aber ein Großteil der Senegalesen macht dies in Dakar wirklich auf eine extrem penetrant-nervige Art und Weise.

Daher kann ich euch erstmal nur empfehlen, Daniels Artikel zu lesen. Ich denke, dass ich dann wohl mal weitere Geschichten beizeiten dazu beitragen werde…