Tja, wie gestern versprochen ein paar weitere Eindrücke aus dem russischen Krasnojarsk. Im Januar durfte ich dort zwei weitere Tage verbringen und so sind mein Kollege und ich nochmal in die Stadt gelaufen, um ein paar Eindrücke zu bekommen. Leider hatte ich meine Kamera vergessen, aber Chef hatte zum Glück dasselbe Model (auf deutsch ) mit dabei – danke für die Fotos, Alex!
Irgendwie komme ich in der letzten Zeit nicht so richtig zum bloggen. Kann aber auch daran liegen, dass ich im Moment recht viel auf meiner ToDo-Liste stehen habe und dann gerade die Blogpostings dann hinten rüberfallen.
Ich hatte kurz vor Weihnachten noch eine lange Tour, die mich über Moskau und Tokyo nach Krasnojarsk führte. Dort durfte ich dann am 24.12. sein, aber dann doch etwas früher wieder nach Hause fliegen. (Dank der Einsatzplanung)
Im Moment klagen ja irgendwie ne Menge Leute hier in Deutschland über das Wetter. Deswegen habe ich das mal als Anlass genommen, ein paar Winterimpressionen aus Krasnojarsk zu geben. Als ich zu Weihnachten dort war, durfte ich meinen negativen Temperaturrekord mit -33 Grad neu definieren. Das andere Mal war es dann mit -20 Grad doch noch relativ warm…
Es ist ja schon wieder ein paar Tage her, dass ich hier was geschrieben habe, aber es lag wohl in erster Linie an meinem Urlaub und der nachfolgenden scheisse-was-ist-alles-liegengeblieben-Problematik daheim.
Mittlerweile bin ich schon wieder fleissig am arbeiten und hoffe, dass ich so nach und nach mal dazu komme, den Urlaubsbericht zu schreiben. Ich kann nur schonmal soviel sagen, dass es wirklich spannend und interessant war und wir noch ne Menge Spaß dabei hatten.
Mitbringsel aus dem Warmen
Es war auch zugegebenermaßen ein gewissen Kontrastprogramm, wenn man im Urlaub gemütlich am Strand gelegen hat und dann die deutsche Kälte geniessen durfte.
Aber das war ja erst der Anfang: Mein Arbeitgeber war dieses Jahr besonders spendabel und hat mir eine Acht-Tagestour über Weihnachten geschenkt. Und dann nichtmal da, wo’s schön und warm ist, sondern ich darf über Moskau nach Tokyo fliegen, um dann den Heiligabend selber im eher kühlen Krasnojarsk (Sibirien) zu verbringen. Weisse Weihnachten garantiert. (Aktuell: Minus 25 Grad Celsius…)
Naja, immerhin komme ich dann vielleicht mal zu ein paar weiteren Blog-Einträgen…
Ich geh’ jetzt mal den roten Platz anschauen…komm mir nur wie @schinkenkaese vor, die auch schon feststellen mussten, dass man wie nen Michelin-Männchen aussieht.
Alle diejenigen, die schonmal in Russland – insbesondere in Krasnojarsk – waren, kennen das: Man fährt mit dem Crewbus, Taxi oder womit auch immer durch das Land und das Radio ist eingeschaltet.
Neben Klassikern wie “Moskau” von Dschingis Khan (natürlich auf deutsch!) gibt es ne Menge Musik, die doch sehr an Modern Talking erinnert. Ich persönlich glaube auch, dass Dieter und Thomas bei Geldknappheit jederzeit dort wieder als Modern Talking ne Menge Geld einspielen würden…
Auf jeden Fall steht ein wirklich großer Teil der Leute auf diese Art von Musik. Entsprechend kreativ sind sie auch beim “interpretieren” dieser Musik:
Gestern Abend durfte ich arbeiten. Eigentlich ist das ja pauschal nicht schlecht, zumal es nach Krasnojarsk ging und Russland ja an diesem Abend gegen Deutschland die WM-Quali gespielt hat.
Blöderweise war unser Flug so, dass wir erst kurz vor Spielende landen sollten. Normalerweise bekommen wir freundlicherweise von der Firma bei Toren immer eine kleine Nachricht per Telex. Da aber im Bereich von Sibirien nur teilweise Empfang von diesem Telex-System vorhanden ist, konnte man diese Möglichkeit wohl ausschliessen. Continue reading