Mai 14 2011

High altitude trekking

Wer mal wirklich eine Trekkingtour machen will, die hoch hinaus geht und dabei nicht so “mainstreamig” ist, wie das Himalaya-Basecamp, dem sei mal der Manaslu-Trek empfohlen – zumindest wenn es nach SpiegelOnline geht… 😉

Manaslu-Trek in Nepal: Dorf-Hopping am Achttausender

Einen interessanten Reisebericht und Tipps zur Planung findet man hier.



Feb 6 2011

Auszeit fĂŒr einen Tag

Wie neulich schon erwĂ€hnt gibt es im Moment mehr als genug zu tun und so sehnt sich der eine oder andere ja schonmal nach einer kleinen entspannenden Auszeit. Im Sommerurlaub war ich ja mit Alex zusammen in Kanada, um dort (unter anderem) im Algonquin National Park nur mit jeweils einem großen Trekkingrucksack durch die Wildnis zu wandern und entsprechend in dieser fĂŒr vier Tage zu “ĂŒberleben”. Ein genauerer Bericht wird noch folgen, aber ich kann vorab schonmal sagen, dass es (fĂŒr mich wieder) eine tolle Zeit war in der man richtig gut vom Stress im Alltag abschalten konnte.

Als es neulich mal wieder von der Arbeit aus fĂŒr zweieinhalb Tage nach Toronto ging, konnte ich dann nochmal in den Genuss einer solchen Mini-Auszeit kommen: Zwar besuche ich in der Zeit da drĂŒben immer meine Verwandtschaft, aber dieses Mal sollte es ein Kurzbesuch werden, da ich mich im Algonquin Park mit einer Verwandten aus Deutschland und ihrer Freundin zum wandern treffen wollte. Sie waren gerade auf einer kleinen Rundreise in Kanada unterwegs und konnten ihre Route dankenswerterweise so legen, dass wir uns treffen konnten.

Nach einer ca. 3,5-stĂŒndigen Fahrt kam ich dann am Algonquin Park an, um mich mit den beiden zu treffen. Als Unterkunft hatten sie bereits ein Hostel ausgesucht und gebucht, welches direkt vor den Toren des Parks lag und trotzdem preislich durchaus bezahlbar war.

Sieht klein von aussen aus, von innen aber sehr gerÀumig.

Es handelte sich um die “Wolf Den Bunkhouse n’ Cabins“, laut eigenen Angaben wohl das einzige Hostel im sĂŒdlichen Bereich des Parks. Es gibt dort Zimmer in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen, eine toll ausgestattete KĂŒche und sehr gemĂŒtlichen AufenthaltsrĂ€umen auch noch ein Lagerfeuerplatz

Nach unserer Ankunft beschlossen wir, noch fĂŒr kurze Zeit in den Park zu fahren, um zumindest eine oder zwei kurze Wanderwege zu Aussichtspunkten zu machen. Als erstes fuhren wir zum “Hardwood Lookout Trail” und wanderten den kurzen Weg zum Aussichtspunkt, wo sich schon die erste schöne Aussicht bot.

Kurzer Weg, kleine Aussicht. Trotzdem sehr schön 😉

Da noch etwas Zeit vorhanden war, beschlossen wir auch noch einen zweiten Trail mit Aussichtspunkt weiter im inneren des Parks zu bewandern. So fuhren wir die Parkstraße einige Kilometer weiter bis zum “Lookout Trail“, der mit einer LĂ€nge von knapp zwei Kilometern schon etwas lĂ€nger war als der erste. Durch die untergehende Sonne war dies wohl nochmal ein echtes Highlight:

Sonnenuntergang - natĂŒrlich mit fotografierenden Japanern...

Nachdem die Sonne untergegangen war, machten wir uns jedoch schnell auf dem Weg zurĂŒck zum Auto, damit wir nicht in die eher unschöne Situation kommen, bei Dunkelheit durch den Park zu wandern – wir hatten ja schliesslich keinerlei AusrĂŒstung mit dabei und wollten nicht unbedingt die vielfĂ€ltige Tierwelt bei Nacht kennenlernen… 😉

Am nĂ€chsten Tag begannen wir erstmal mit einem gemĂŒtlichen FrĂŒhstĂŒck und machten uns danach auf, den “Mizzy Lake Trail” zu wandern. Er ist insgesamnt 11 km lang und sollte laut Angaben des Parks mehr als fĂŒnf Stunden dauern. Da uns aber schon am Vortag aufgefallen war, dass die vom Park angegebenen Zeiten eher die Geschwindigkeit eines durchschnittlichen Rentnerehepaares entsprachen, machten wir uns keine Sorgen, auch diesen Trail deutlich unter der angegebenen Zeit zu schaffen… 😉

Das schöne an den Trails in diesem Park ist nicht nur, dass man eine tolle Landschaft und Natur bewundern kann, sondern wurden auch von der Parkverwaltung an einigen Stellen Informationsschilder und ErklĂ€rungen aufgestellt, damit man – wenn man dann will – auch noch so einiges dazu lernen kann.

Einer der vielen Seen auf unserem Weg.

So bekamen wir auf unserem Weg schöne EindrĂŒcke und hatten dazu noch eine schöne Wanderung. Hin und wieder trafen wir auch auf andere Wanderer, was an sich soweit in Ordnung war. Jedoch war eine dieser Gruppen eine grĂ¶ĂŸere Anzahl von Rentnern, die scheinbar einen Ausflug in den Park gemacht haben. Nicht nur, dass sie mit ihrem Krach so wirklich alles vertrieben, was sich in einem Umkreis von einem Kilometer befand…ich hatte am Morgen den fatalen Fehler gemacht und ein T-Shirt mit deutschen Aufdruck angezogen. Und so dauerte es nicht lange, bis die ersten anfingen, uns auf Deutsch anzuquatschen, wo wir denn herkĂ€men, wo sie mal herkamen, blabla..und so weiter… 😉

Als wir dann recht schnellen Schrittes die Flucht nach vorne angetreten hatten, wurde es aber wieder ruhig. Die Hoffnung war nÀmlich, dass wir noch ein paar Elche zu Gesicht bekommen, die in dieser Gegend des Parks recht hÀufig vorkamen. Jedoch wurde daraus leider nichts.

DafĂŒr bekamen wir alle möglichen anderen Tiere zu sehen, wie zum Beispiel diesen kleinen Waldbewohner:

Da hat er mal kurz stillgehalten... 😉

Alles in allem war es eine schöne Tour und eine tolle Möglichkeit, mal den Großstadtdschungel hinter sich zu lassen. Beim nĂ€chsten Mal werde ich dann bloß dasselbe mal auf dem Wasser ausprobieren…ist mit Sicherheit auch nicht schlecht 😉



Aug 19 2010

MĂ€nner und das WĂ€sche waschen

Im Urlaub mag ich ja lieber eher das Einfache. So kam es, dass ich dieses Jahr mit Alex zusammen nach Kanada geflogen bin, um dort (unter anderem) im Algonquin National Park zu wandern. Klar, dass man fĂŒr solche Touren das eine oder andere Accessoire braucht, die meistens etwas mehr Pflege in Anspruch nehmen.

So auch meine auf eBay gekauften Trekkingsocken und ich finde, diese Beschreibung ist ein Blogposting wert:

Auch MĂ€nner verstehen das...



Jul 17 2009

Ich bin dann mal weg…

Nach einigen Vorbereitungen ist es nun soweit: Morgen frĂŒh geht mein Flug ĂŒber Toronto nach Victoria, British Columbia in Kanada.

Dort werde ich dann mit drei weiteren Freunden den West Coast Trail wandern. 75km durch die kanadische Wildnis. Nur mit Rucksack und so.

Ich habe echt Respekt vor der Tour, freue mich aber riesig und werde natĂŒrlich auch ein paar Fotos hier posten.

rucksack

Also in diesem Sinne: Ich bin dann mal weg!