Apr 19 2012

Der Anfang vom Ende…

Der Wecker reisst mich unsanft aus dem Schlaf, gefühlt habe ich nur ein paar wenige Stunden geschlafen. Rein praktisch werden es wohl auch kaum mehr gewesen sein. Ein Blick auf die Uhr bestätigt diese Vermutung: 2:05 Uhr. Ich bin dieses frühe Aufstehen wohl einfach nicht mehr gewohnt – warum auch nach fast 3 Wochen Urlaub? Ich sollte wohl doch auch in der arbeitsfreien Zeit mal anfangen, Simulator zu spielen, dann fällt das Aufstehen nicht mehr so schwer.

Diese Gedanken mehr oder wahrscheinlich noch mehr im Kopf quäle ich mich aus dem Bett und mache mich auf dem Weg in Richtung Bad. Heute früh ist wieder persönliches SCORE-Programm (sleep, chill, otherwise really expedite!) angesagt: so lange wie möglich schlafen – jede Minute zählt – Katzenwäsche und dann genau so bei der Arbeit ankommen, dass es zeitlich so gerade eben klappt wenn man mit mindestens 180 Sachen zur Arbeit donnert.

So in etwa kann man auch die Zeit zwischen “Bad” und “Briefingraum” passend beschreiben.

Immerhin bin ich nicht der einzige, dem es so geht: angekommen im Briefingraum (es ist mittlerweile kurz nach 3) stelle ich fest, dass die Kollegen auch nicht so aussehen, als hätten sie einen 12-stündigen Wellnessschlaf hinter sich und die Kollegin vom Creweinsatz hat nach ihrem Nachtdienst auch schon gewisse Anzeigen von Müdigkeit.

Beruhigend.

Leider war das beruhigende Gefühl schnell verflogen als mir einfiel, worüber ich mich bei der Veröffentlichung vom Dienstplan so ‘gefreut’ hatte: Heute ist ja auch noch Linecheck! Also nicht nur Urlaubsende, früh aufstehen, Müdigkeit, sondern auch noch jemanden mit an Bord, der einem ein wenig über die Finger schaut und das eine oder andere Mal ein paar Sachen von mir wissen möchte.

Immerhin: früher war ich bei diesen Linechecks immer total aufgeregt und entsprechend angespannt. Mittlerweile ist es deutlich besser geworden, weil ich so langsam die (Ausbilder-)Kollegen kenne und meine Faulheit in puncto lernen auch weniger geworden ist – nicht nur, weil ich das eine oder andere Mal auch mal hinten im Simulator sitzen und aufpassen darf.

Also schnell die Briefingunterlagen durchgesehen, Wetter geprüft, Spritmenge bestellt und ab zum Flieger. Dort angekommen haben wir dann erstmal in Ruhe alles vorbereitet, den ersten Kaffee getrunken und dann war erstmal warten angesagt: aufgrund des Nachtflugverbotes dürfen wir erst um exakt 5 Uhr morgens in den Himmel steigen. Ergebnis dieses “Erfolges” für die Anwohner: ab ca. 4 Uhr fängt alles am Flughafen an zu wuseln und um Punkt 5 Uhr werden die abflugbereiten Maschinen im Minutentakt in den Himmel geschossen.

So standen wir dann diesen Morgen als erste auf der Startbahn und haben dann um exakt 5:01 Uhr in den morgendlichen Himmel abgehoben.

Der Flug an sich war zum Glück recht ruhig. Blöderweise flogen wir in Richtung Westen, sodass wir der aufgehenden Sonne immer wegflogen und wir immer so im halbdunkel unterwegs waren.

Dann kam aber eine Sache, die eigentlich alles unschöne oder anstrengende in den Hintergrund rücken lässt:

Manhattan im Morgenlicht

Das entschädigte wirklich für so manches. Der Anflug verlief auf die Runway 04, sodass wir schön auf der linken Seite einen wunderbar beleuchtetes Manhattan bestaunen konnten. 🙂

Leider hatten wir nur recht kurzen Aufenthalt im großen Apfel, am nächsten Tag war ich Abends schon wieder in der Heimat. Aber immerhin besser als nichts.

So war also dieses Mal der Anfang vom Ende – also Urlaubsende – einerseits anstrengend, aber andererseits hat’s sich es mal wieder gelohnt 🙂



Mrz 9 2011

Wenn Geeks verreisen…

Da ich ja auch mal zumindest in die Kategorie “Geek” gefallen bin (noch falle? ;)) noch ein paar Tipps, die neulich auf lifehacker kamen, damit der durchschnittliche Computer-Geek problemlos in den Urlaub fahren kann.

The Geek’s Vacation Checklist

Gut, dass ich mir die Anleitung ausgedruckt hab, dass ich sie jedes Mal beim Packen direkt befolgen kann…



Mrz 3 2011

Back on stage…

So…der Urlaub ist vorbei, ich bin mehr weniger als mehr erholt und will ich mich auch mal wieder das eine oder andere mal hier zu Wort melden.



Sep 19 2009

Tag 6 auf dem West Coast Trail

“Das große Finale”

Michigan Creek zum Pachena Trailhead

Startzeit: 07:30

Tagesdistanz: 12km

Benötigte Zeit: 4,5h

An diesem Tag mussten wir ausnahmsweise mal ein wenig früher aufstehen. Der Grund dafür lag daran, dass der Bus, der uns am Pachena Trailhead abholen sollte, schon gegen 13 Uhr abfährt und wir ihn natürlich nicht verpassen wollten. Immerhin konnten wir so – quasi direkt vom Bett aus – einen wirklich tollen Morgen am Strand erleben.

Der morgendliche Blick aus dem Zelt

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Sep 17 2009

Tag 5 auf dem West Coast Trail

“Walkin’ in the sunshine”

Tsusiat Falls zum Michigan Creek

Startzeit: 10:00

Tagesdistanz: 14km

Benötigte Zeit: 7h

Heute wurde ausgeschlafen. Naja, also das was man in der Wildnis als Ausschlafen bezeichnen kann, wenn das Meer laut vor sich hinplätschert und andere “Mit-Hiker” früh aufstehen. Aber irgendwie kam so langsam Routine auf. Sowohl im frühen Aufstehen im Urlaub, als auch im Frühstück zubereiten oder beim Auf- und Abbauen der Sachen.

Nachdem wir einigermaßen wach waren, schauten wir uns ein wenig um und ich muss echt sagen, dass ich so eine schöne Morgenstimmung schon lange oder sogar noch nie gesehen habe: Hier und da waren ein paar Nebelschwaden, die Sonne ging langsam zwischen den Bäumen neben dem Wasserfall auf und die Strahlen machten daraus ein wahnsinnig schönes Gesamtkunstwerk. Continue reading



Sep 17 2009

Tag 2 auf dem West Coast Trail – Nachtrag

Mir ist eben aufgefallen, dass ich ja noch was vergessen hatte.

Das Video wurde kurz nach unserer Ankunft am Cullite Creek nach 10 Stunden Wanderung gemacht. Sorry für die schlechte Qualität aber ich denke, dass man zumindest ein bisschen was erkennen kann…

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Dieser Effekt lag natürlich ausschliesslich an der Temperatur und Feuchtigkeit…nicht, dass ich nie wieder im Beisein anderer Leute meine Schuhe ausziehen darf… 😉



Sep 2 2009

Tag 4 auf dem West Coast Trail

“Nature at its best!”

Cribbs Creek zu den Tsusiat Falls

Startzeit: 08:30

Tagesdistanz: 15km

Benötigte Zeit: 10h

Ich wache auf und es ist kurz nach 7 Uhr am morgen. Warum zum Teufel werde ich nicht zu Hause so einfach und schnell wach, wenn ich früh aufstehen muss?! Wahrscheinlich liegt es wohl daran, dass bei mir zu Hause keine Nachbarn 3m weiter in einem Zelt wohnen, weiblich sind und Frühstück machen, während ich noch am schlafen bin. Und außerdem ist es auch mit offenen Fenster zur Straße nicht so laut, wie die Nächte hier direkt am Strand mit den doch sehr großen (und somit lauten) Wellen im Pazifik. Continue reading



Aug 20 2009

Tag 3 auf dem West Coast Trail

“Go for gold…erm…burger!”

Cullite Creek zum Cribbs Creek

Startzeit: 08:00

Tagesdistanz: 16km

Benötigte Zeit: 10h

Ich habe geschlafen wie ein Stein. Kein Wunder. Nur, dass Steine dann am Morgen wohl nicht so einen Muskelkater haben, wie ich gerade. Immerhin waren es vor allem nur die Oberschenkel, die gut zu spüren waren – die Leitern von gestern haben ihre Spuren hinterlassen.

Aber es ist eigentlich sehr beruhigend, wenn man dann sieht, dass man mit solchen Problemen nicht alleine dasteht. Geteiltes Leid, halbes Leid und in der Gruppe macht Muskelkater dann doch noch mehr Spaß! 😉

Schon beim Aufwachen wunderte ich mich ein wenig, warum zwischen dem Innenzelt und dem Außenzelt soviele Wassertropfen zu sehen waren. Der Grund war einfach: Durch den sehr starken und dichten Seenebel, der am Vorabend anfing reinzuziehen, hat sich das Wasser an allen Bäumen, Sträuchern, etc. niedergeschlagen und hat dann innerhalb des Waldes zu einem leichten, aber dauerhaften Tröpfelregen geführt. Aha, das ist dann dieser gemäßigte Regenwald von dem immer alle reden… Continue reading



Aug 13 2009

Tag 2 auf dem West Coast Trail

“Geht es noch schlimmer…?!”

Thrashers Cove zum Cullite Creek

Startzeit: 08:15

Tagesdistanz: 12km

Benötigte Zeit: 10h

Man kann nicht gerade sagen, dass einem das Aufstehen an diesem Morgen leicht fiel. Und dabei ist es gar nicht mal das aufwachen selbst, sondern eher wirklich das sich-vom-Boden-erheben. Sehr faszinierend. Wusste garnicht, dass ich so viele verschiedene Muskeln habe, die alle irgendwie wehtun können. Dabei beschränkte sich das nichtmal auf die Oberschenkel (Steigungen, Hänge), sondern auch auf den Rücken (20-Kilo-Rucksack) oder Arme (Stöcke zum Abstützen). Aber etwas dran ändern konnte man nicht und ausserdem standen heute lange 12km Distanz vor uns. Continue reading



Aug 9 2009

Tag 1 auf dem West Coast Trail

“Aller Anfang ist schwer?!”

Trailhead Port Renfrew zur Thrashers Cove Campsite

Startzeit: 11:30

Tagesdistanz: 5km

Benötigte Zeit: 5h

Nachdem wir die Fähre zum Startpunkt des Trail genommen hatten, musste natürlich erstmal unser Trail-Start dokumentiert werden.

Unsere Gruppe – noch sauber und voller Energie…

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