An diesem Tag mussten wir ausnahmsweise mal ein wenig früher aufstehen. Der Grund dafür lag daran, dass der Bus, der uns am Pachena Trailhead abholen sollte, schon gegen 13 Uhr abfährt und wir ihn natürlich nicht verpassen wollten. Immerhin konnten wir so – quasi direkt vom Bett aus – einen wirklich tollen Morgen am Strand erleben.
Heute wurde ausgeschlafen. Naja, also das was man in der Wildnis als Ausschlafen bezeichnen kann, wenn das Meer laut vor sich hinplätschert und andere “Mit-Hiker” früh aufstehen. Aber irgendwie kam so langsam Routine auf. Sowohl im frühen Aufstehen im Urlaub, als auch im Frühstück zubereiten oder beim Auf- und Abbauen der Sachen.
Nachdem wir einigermaßen wach waren, schauten wir uns ein wenig um und ich muss echt sagen, dass ich so eine schöne Morgenstimmung schon lange oder sogar noch nie gesehen habe: Hier und da waren ein paar Nebelschwaden, die Sonne ging langsam zwischen den Bäumen neben dem Wasserfall auf und die Strahlen machten daraus ein wahnsinnig schönes Gesamtkunstwerk. Continue reading
Mir ist eben aufgefallen, dass ich ja noch was vergessen hatte.
Das Video wurde kurz nach unserer Ankunft am Cullite Creek nach 10 Stunden Wanderung gemacht. Sorry für die schlechte Qualität aber ich denke, dass man zumindest ein bisschen was erkennen kann…
Dieser Effekt lag natürlich ausschliesslich an der Temperatur und Feuchtigkeit…nicht, dass ich nie wieder im Beisein anderer Leute meine Schuhe ausziehen darf…
Ich wache auf und es ist kurz nach 7 Uhr am morgen. Warum zum Teufel werde ich nicht zu Hause so einfach und schnell wach, wenn ich früh aufstehen muss?! Wahrscheinlich liegt es wohl daran, dass bei mir zu Hause keine Nachbarn 3m weiter in einem Zelt wohnen, weiblich sind und Frühstück machen, während ich noch am schlafen bin. Und außerdem ist es auch mit offenen Fenster zur Straße nicht so laut, wie die Nächte hier direkt am Strand mit den doch sehr großen (und somit lauten) Wellen im Pazifik. Continue reading
Ich habe geschlafen wie ein Stein. Kein Wunder. Nur, dass Steine dann am Morgen wohl nicht so einen Muskelkater haben, wie ich gerade. Immerhin waren es vor allem nur die Oberschenkel, die gut zu spüren waren – die Leitern von gestern haben ihre Spuren hinterlassen.
Aber es ist eigentlich sehr beruhigend, wenn man dann sieht, dass man mit solchen Problemen nicht alleine dasteht. Geteiltes Leid, halbes Leid und in der Gruppe macht Muskelkater dann doch noch mehr Spaß!
Schon beim Aufwachen wunderte ich mich ein wenig, warum zwischen dem Innenzelt und dem Außenzelt soviele Wassertropfen zu sehen waren. Der Grund war einfach: Durch den sehr starken und dichten Seenebel, der am Vorabend anfing reinzuziehen, hat sich das Wasser an allen Bäumen, Sträuchern, etc. niedergeschlagen und hat dann innerhalb des Waldes zu einem leichten, aber dauerhaften Tröpfelregen geführt. Aha, das ist dann dieser gemäßigte Regenwald von dem immer alle reden… Continue reading
Man kann nicht gerade sagen, dass einem das Aufstehen an diesem Morgen leicht fiel. Und dabei ist es gar nicht mal das aufwachen selbst, sondern eher wirklich das sich-vom-Boden-erheben. Sehr faszinierend. Wusste garnicht, dass ich so viele verschiedene Muskeln habe, die alle irgendwie wehtun können. Dabei beschränkte sich das nichtmal auf die Oberschenkel (Steigungen, Hänge), sondern auch auf den Rücken (20-Kilo-Rucksack) oder Arme (Stöcke zum Abstützen). Aber etwas dran ändern konnte man nicht und ausserdem standen heute lange 12km Distanz vor uns. Continue reading
Obwohl wir alle recht früh in unserer Unterkunft in Victoria aufstehen mussten, fiel es so wirklich niemanden schwer, für diesen Tag aus dem Bett zu springen.
Passenderweise war der Abfahrtort für den West Coast Trail Express nur ca. 200m von unserem Hotel entfernt, so dass wir passend zur Abfahrtszeit um 06:30 Uhr uns dort eingefunden haben. Mit uns warteten auch noch ein paar andere Hiker, die auch an diesem Tag in das zwei Stunden entfernte Port Renfrew, einem der Startpunkte des West Coast Trails, fahren wollten.
Da ja jede Reise normalerweile an der eigenen Haustür beginnt, möchte ich auch da anfangen.
Eigentlich hatte ich ja die Idee, meine ganzen Klamotten, die für die Tour benötigt werden – inklusive Rucksack in meinen großen Koffer zu packen, um damit halbwegs komfortabel zu reisen. Aber leider musste ich am Vorabend feststellen, dass diese Idee so garnicht aufging… Continue reading